Brisantes

Das zweite Buch über Pflegegrade ist da

Der Titel lautet: Endlich nicht mehr Hilflos in Deutschland
„So setze ich den Pflegegrad erfolgreich durch“

Auszug aus meinem zweiten Buch:

Feststellung der Pflegebedürftigkeit nach einer einheitlichen Systematik

zum Nachteil geistig Eingeschränkter

Im Klartext bedeutet das: Wenn ein geistig Behinderter sich unter Anleitung die Zahnbürste in den Mund steckt und darauf herumkaut, werden die Gutachter die Zahnpflege als selbstständig durchgeführt beschreiben, Der Aufwand der Pflegepersonen findet dann keinerlei Beachtung, weil nur die Relevanz der Beweglichkeit und die Funktionalität der Arme und Beine gültig ist.

zum Nachteil körperlich Eingeschränkter

Der kognitive Bereich wird grundsätzlich überprüft, auch wenn Betroffene geistig klar sind. Das bedeutet: Wenn trotz Bettlägerigkeit keine geistigen Einschränkungen feststellbar sind,  wird  eine Einstufung in den notwendigen Pflegegrad nicht oder zu niedrig erteilt.

Es ist völlig absurd, die Bereiche körperlicher und geistiger Beeinträchtigung sowie der sozialen Kontakte miteinander zu verknüpfen. Dadurch entsteht eine gänzlich undurchsichtige Situation, die der Subjektivität der Begutachtung Vorschub leistet. Diese skandalöse Vorgehensweise zielt allein darauf ab, Antragsteller im Rahmen einer Begutachtung zu diskriminieren. Denn um einen vollen Anspruch aus der Pflegeversicherung zu begründen, muss der Versicherte keineswegs auch noch geistig eingeschränkt oder minderbemittelt sein.